Keine „Empfehlung“ für Wiegel Nachfolge

Keine „Empfehlung“ des Vogelsberger CDU-Kreisvorstandes an Parteitag für Wiegel Nachfolge – Drei parteiinterne Bewerber für Landtagskandidatur stehen fest.

VOGELSBERGKREIS ( ). Nach der jüngsten Sitzung des Kreisvorstandes der CDU-Vogelsberg steht fest, dass es keinen Vorschlag des Führungsgremiums an die Wahlkreisdelegiertenversammlung am 20. Januar 2018 geben wird. Dort soll der Kandidat für die Nachfolge von Kurt Wiegel bestimmt werden, der Anfang 2019 als langjähriger Abgeordneter aus dem Wiesbadener Landesparlament ausscheiden wird. Die Vorstandsmitglieder der Union folgten in ihrer Sitzung im Posthotel Johannesberg damit dem Vorschlag von Kreisvorsitzendem Dr. Jens Mischak. Bisher beworben haben sich drei der vier Stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden, Dieter Boß (Schwalmtal), Alexander Heinz (Alsfeld) und Michael Ruhl (Herbstein), die jetzt in einzelnen Stadt- und Gemeindeverbänden ihre programmatischen Vorstellungen erläutern. Dies taten sie auch in der Kreisvorstandssitzung, an der auch die Mitglieder der Kreistagsfraktion teilnahmen. Dr. Mischak geht nach jetzigem Stand davon aus, dass aus den Reihen der CDU-Mitgliedschaft keine weiteren Bewerbungen erfolgen, obwohl dies noch bis zur Wahlkreisdelegiertenversammlung am 20. Januar möglich ist. Der Landtagswahlkreis 20 werde voraussichtlich neben dem Vogelsbergkreis auch die Stadt Laubach aus dem Kreis Giessen umfassen, wie es die Landtagsdrucksache 19/5273 vorsieht, wenn dies der Hessische Landtag wahrscheinlich im Dezember beschließt, erläuterte der Vogelsberger CDU-Chef. Fuldas Bundestagsabgeordneter Michael Brand berichtete zuvor über die Sondierungsgespräche von CDU, CSU, Grünen und FDP in Berlin.

Zuletzt geändert am: 10.11.2017 um 22:29